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Eigenharntherapie

Die Eigenharnbehandlung (synonym für Eigenurintherapie) ist eine historische bzw. alternativmedizinische Behandlungsmethode, bei der der eigene Urin in kleinen oder größeren Mengen getrunken, äußerlich angewendet oder per Spritze verabreicht wird. Auch ist Einträufeln in Augen, Nase oder Ohren beschrieben.

Die Eigenharnbehandlung wird von einigen Anwendern heute zur Naturheilkunde gezählt und soll die körpereigenen Abwehrkräfte anregen (unspezifische Immuntherapie), dies wird von führenden Vertretern der Naturheilkunde jedoch abgelehnt; auch findet sich die Therapie in keinem Naturheilkunde-Lehrbuch. Des Weiteren, so die Befürworter der Eigenharnbehandlung, befänden sich im Urin Mineralien, Hormone und körpereigene keimtötende Substanzen, weshalb er – nach Meinung der Anwender mit therapeutischem Effekt – auch auf Wunden geträufelt werden könne. Weder Nutzen noch Schädlichkeit der Urinbehandlungen sind belegt.

 

Quelle: Wikipedia